News
2012
Mit dem am 24.03.2012 veröffentlichten Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern für die Kalenderjahre 2007 bis 2011 und des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer vom 14.03.2012 (GVBl. Seite 90) hat das Land Berlin
mit Wirkung zum 01.04.2012 die Grunderwerbsteuer von 4,5 % auf 5 % angehoben. Gem. § 3 Abs. 2 gilt der Steuersatz für die Rechtsvorgänge, die ab dem 01.04.2012 verwirklicht werden.
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Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 15.3.2012 entschieden, dass die Wiedergabe von Tonträgern in dem Wartezimmer eines Zahnarztes keine Gebührenpflicht an die Verwertungsgesellschaft (in Deutschland: GEMA) auslöst.
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Das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. hat mit Urteil vom 1.3.2012 (AZ: 6 U 264/10) die Landeszahnärztekammer in der Auffassung bestätigt, dass Airflow-Verfahren und Zahnbleaching nicht zu rein kosmetischen Anwendungen zählen.
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BSG kippt 10%-Quote für Honorarzurückbehaltung wegen nicht einbehaltener Praxisgebühr mehr...
09.01.2012 / Bau- und Architektenrecht
Mängelrechte
Eine Mängelbeseitigung ist nach den zum Zeitpunkt ihrer Vornahme geltenden aner-kannten Regeln der Technik durchzufüh-ren, selbst wenn der Standard höher ist, als zum Zeitpunkt der Abnahme.
mehr...2011
12.12.2011 / Bau- und Architektenrecht
Architektenhaftung
Wann darf sich ein Architekt auf die Herstellerangabe verlassen, dass eine von diesem gefertigte Konstruktion für das Bauvorhaben funktionstauglich sei?
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Führt der Architekt kein Bautagebuch, obwohl dies vertraglich vereinbart war, ist der Bauherr selbst dann zur Vergütungsminderung berechtigt, wenn er nicht nachweisen kann, wofür er die Angaben im Bautagebuch benötigt.
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Das Amtsgericht München hatte sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob auch der Arzt bei kurzfristiger Absage einer Operation schadensersatzpflichtig ist.
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Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat mit Beschluss vom 29.08.2011 – AZ: L 11 KA 57/11 B ER - entschieden, dass Belegärzte auch bei starker terminlicher Einbindung zum gesetzlichen Notfalldienst herangezogen werden können.
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Der Europäische Gerichtshof hat vor einigen Jahren entschieden, dass Urlaubsansprüche von Arbeitnehmern, die wegen einer langandauernden Erkrankung den Urlaub nicht in Natura nehmen können, nicht mehr verfallen, sondern in jedem Fall abzugelten sind. Dies hat für viele Arbeitgeber zur Folge, dass Arbeitnehmer über drei, vier Jahre arbeitsunfähig krank waren, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung für die vergangenen Jahre erworben hatten. Auch Arbeitnehmer, die bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht gesund sind, haben einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung. Bei einem Jahresurlaub von 30 Arbeitstagen (= 6 Wochen) errechnen sich die Urlaubsabgeltungen in fünfstelliger Höhe.
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Sehen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Bauunternehmers für den Fall einer Vertragskündigung durch den Auftraggeber eine Pauschalvergütung für noch nicht ausgeführte Leistungen vor, kann diese Regelung unwirksam sein.
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Der Auftraggeber eines Bauwerkvertrages geht ein erhebliches Risiko ein, wenn er sich in seinen AGB neben einer Vertragsstrafe für eine Bauverzögerung "darüber hinaus" Schadensersatzansprüche wegen Verzuges vorbehält. So kann dies zu einer Gesamtunwirksamkeit führen mit der Folge, dass dem Auftraggeber weder der eine noch der andere Anspruch zusteht.
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Das Verwaltungsgericht Kassel hat mit Beschlüssen vom 6.6.2011 (AZ: 5 L 335/11.KS und 3 L 372/11.KS) Eilanträge des Eigentümers und des Pflegedienstes einer „Senioren-Wohngemeinschaft“ abgewiesen, mit denen sie sich gegen die Schließung der Einrichtung durch das Land Hessen wandten.
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Der BGH sorgt mit seinem Beschluss vom 28.04.2011 für Klarheit bei der Frage unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Nachweisen eine bereits bestehende Gesellschaft bürgerlichen Rechts in das Grundbuch eingetragen werden kann.
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Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg bestätigte in einem Urteil vom 15.03.2011(AZ: 8 ME 8/11), dass die Ausübung von Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) Heilkunde ist.
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Seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26.08.2009 (AZ: 3 C 19.08) können Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und andere medizinische Fachberufe die Zulassung als Heilpraktiker im jeweiligen Fachgebiet beantragen (sektorale Heilpraktikererlaubnis). mehr...
Entsendet eine Bauvertragspartei einen vollmachtlosen Vertreter zu einer Baustellenverhandlung, kann das gefertigte Verhandlungsprotokoll die Qualität eines kaufmännischen Bestätigungsschreibens haben.
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Hat ein Architekt mangelhaft geplant und wird er daraufhin vom Bauherrn auf Schadensersatz für die nachträgliche Ertüchtigung des Bauwerkes in Anspruch genommen, kann er grundsätzlich einwenden, dass bestimmte Mehrkosten auch bei korrekter Planung (sowieso) angefallen wären. Mit diesem Einwand kann der Planer jedoch laut einem Urteil des OLG Hamm vom 09.11.2010 (19 U 38/10) ausgeschlossen sein, wenn das Bauwerk zwischenzeitlich veräußert wurde.
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Das Bundessozialgericht entschied am 23.03.2011 (B 6 KA 11/10R), dass die Erbringung von Leistungen nach § 115 b SGB V (AOP) durch niedergelassene Vertragsärzte unzulässig ist. mehr...
Das OLG München (9 U 1545/10) hatte sich mit der Frage zu befassen, ob der Erwerber einer Eigentumswohnung Baumaßnahmen in seiner Wohnung dulden muss, die erforderlich wurden, weil der Bauträger anderen Eigentümern der Anlage entsprechende Arbeiten als Nachbesserungsmaßnahme schuldete.
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Mit Urteil vom 17.03.2011 (Az.: I ZR 81/09) hat der BGH den Einzelhandel verpflichtet, bei der Werbung mit Einführungspreisen unter Gegenüberstellung durchgestrichener Regulärpreise die Geltungsdauer der Einführungspreise anzugeben.
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Die Verfassungsrichter stärken die durch Art. 12 Abs. 1 Grundgesetz geschützte ärztliche Berufsfreiheit. Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 1.2.2011 sind Ausnahmen von der Fachgebietsbeschränkung zulässig (1 BvR 2383/10). mehr...
Der BGH hat entschieden, dass eine Bürgschaft nach § 7 MaBV dann keine Ansprüche des Erwerbers auf Ersatz von Aufwendungen für die Beseitigung von Baumängeln sichert, wenn der Bauträger die Zahlungen nur gemäß Baufortschritt entgegennehmen darf. (BGH Urteil vom 09.12.2010 - VII ZR 206/09)
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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einem am 01.02. veröffentlichten Urteil entschieden, dass eine Personenhandelsgesellschaft ein Wohnraummietverhältnis nicht wegen Eigenbedarfs ihrer Gesellschafter kündigen kann (Az. VIII ZR 210/10).
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In Einrichtungen der stationären Rehabilitation ist nach Auffassung des Landgerichts Osnabrück eine regelmäßige Überwachung des Rehabilitanden erforderlich, wenn Anhaltspunkte für dessen Gefährdung bestehen.
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Der Bundesfinanzhof hält in seiner Entscheidung vom 07.12.2010 (Az: IX R 70/07) die rückwirkende Einführung einer Regelung über die Aufteilung von in einem Einmalbetrag geleisteten Erbbauzinsen auf die Laufzeit des Erbbaurechts für verfassungswidrig. Sie verstoße gegen den Grundsatz des Vertrauensschutzes. Er hat deshalb die Rechtsfrage dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) zur Entscheidung vorgelegt.
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Erbringt ein Architekt aus Gefälligkeit (zum Beispiel zur Pflege guter Geschäftsbeziehungen) Leistungen unentgeltlich, befreit ihn dies im Schadenfall nicht in jedem Fall von seiner Haftung, wie das OLG Karlsruhe in einem kürzlich veröffentlichten Urteil klargestellt hat (15 U 243/08).
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Nachdem der BGH die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) für rechts- und grundbuchfähig erklärt hat, häufen sich die praktischen Probleme.
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Mit einem am 25.11.2010 verkündeten und am 03.01.2011 veröffentlichten Urteil hat der BGH die von der Kanzlei Probandt & Partner in den Vorinstanzen vertretene Rechtsauffassung zur Übertragbarkeit der Austauschbefugnis gemäß § 17 Nr. 3 VOB/B in vollem Umfang bestätigt (BGH VII ZR 16/10).
mehr...2010
Ab dem 1.Januar 2011 gelten für niedergelassene Vertragsärzte und Psychotherapeuten die
„Ambulanten Kodierrichtlinien“ (AKR. Die AKR sind bei der Abrechnung von ambulanten und belegärztlichen Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung anzuwenden.
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Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben kein Zurückbehaltungsrecht wegen nichteingezogener Praxisgebühr in der ambulanten Notfallversorgung der Krankenhäuser.
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Heimverträge mit Pflegebedürftigen enden stets mit dem Sterbetag des Bewohners. Das geht aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Juni 2010 (AZ: 8 C 24/09) hervor.
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Pflegeeinrichtungen haben einen Anspruch auf sofortige Unterlassung der Veröffentlichung der Transparenzberichte, wenn diese beanstandet werden.
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Fotografen dürfen weiterhin Außenaufnahmen historischer Gebäude und Anlagen kommerziell verwerten, die im Eigentum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten stehen. Die Stiftung ist an den Einnahmen aus dieser Verwertung nicht in Form einer "Knipsgebühr" zu beteiligen. Das entschied das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) mit drei Urteilen vom 18.02.2010 (Az: 5 U 12/09, 5 U 3/09 und 5 U 14/09). mehr...
Einigen sich die Parteien eines (Gebrauchtwagen-)Kaufvertrages auf die Verwendung eines Vertragsformulars, das ein Dritter entworfen und einer Partei zur Verfügung gestellt hat, sind die Vorschriften über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (§§ 305 ff. BGB) auf den Vertrag nicht anwendbar. Das entschied der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 17.02.2010 (Az: VIII ZR 67/09). mehr...
Der BGH hat entschieden, dass der Anspruch des Grundstückseigentümers auf Zahlung von Erbbauzins der dreijährigen Verjährung unterliegt. Die Sonderregelung des § 196 BGB findet nach der Entscheidung
(Urteil vom 9. Oktober 2009 - V ZR 18/09) weder auf den dinglichen noch auf den schuldrechtlichen Erbbauzinsanspruch Anwendung.
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Die Frage, wie und in welchem Umfang der Arbeitgeber seine Mitarbeiter kontrollieren und überwachen darf, ist in Zeiten des Datenschutzes nicht nur für Konzerne und Großunternehmen sondern auch für kleine und mittelständische Unternehmen ein Thema.
mehr...2009
Die Lego-Gruppe hat den Markenschutz für den typischen Lego-Baustein verloren. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte mit Beschlüssen vom 16.07.2009 die vom Bundespatentgericht angeordnete Löschung der Marke (I ZB 53/07 und 55/07). mehr...
Eine bekannte Marke, die aus einer Farbkombination besteht, muss bestimmbar sein. Der Inhaber muss die Anordnung und das flächenmäßige Verhältnis der Farben seiner Marke eindeutig bestimmen, um Konkurrenten die Benutzung einer gleichfarbigen Marke verbieten lassen zu können. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am 23.06.2009 veröffentlichten Urteil (I ZR 195/06 - UHU). mehr...
Das Rechtsmittelsystem nach Patenterteilung und die Zuordnung von Arbeitnehmer-Erfindungen sollen einfacher werden. mehr...
Am 18.03.2009 hat das Bundeskabinett eine neue Energieeinspar-Verordnung (EnEV 2009) im Entwurf beschlossen. Diese soll im Herbst diesen Jahres in Kraft treten und die bisherige EnEV ablösen. Damit stellt sich die Frage, ob und ggf. in welcher Weise sich die erhöhten energetischen Anforderungen der neuen Verordnung auch auf bereits begonnene Bauvorhaben auswirken, die erst nach In- Kraft-Treten der Verordnung fertiggestellt werden.
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Das OLG Hamm hatte in einem Urteil vom 20.12.2007 (24 U 53/06) entschieden, dass ein umfassender Gewährleistungsausschluss in einem Bauträgervertrag nach Treu und Glauben unwirksam sein könne, wenn der Notar den Erwerber nicht detailliert über die Folgen einer solchen Regelung belehrt hat. Neu an der Entscheidung des OLG war, dass dies auch dann gelten sollte, wenn es sich bei den beteiligten Vertragsparteien um Kaufleute handelt. Der BGH hat diese Rechtsauffassung numehr bestätigt, indem er die Nichtzulassungsbeschwerde des Bauträgers mit Beschluss vom 27.11.2008 (VII ZR 32/08) zurückgewiesen hat.
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Der BGH hat in seiner Entscheidung vom 27. März 2009 (V ZR 30/08) entschieden, dass auch Baustoffe, die bei der Errichtung eines Wohnhauses gebräuchlich waren, später aber als gesundheitsschädlich erkannt worden sind, einen Mangel der Kaufsache begründen können, der ungefragt zu offenbaren ist.
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Am 01. Januar 2009 ist das sogenannte
Forderungssicherungsgesetz in Kraft getreten, das vom (Bau-)Unternehmer eine weitere Sicherheitsleistung fordert. Da es auch für Bauträger gilt, ist ab sofort über die Bürgschaft nach § 7 MaBV hinaus im Regelfall eine zusätzliche Sicherheit zu leisten.
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Rund vier Jahre nach der Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist das Wettbewerbsrecht erneut grundlegend geändert worden. Am 30.12.2008 ist die UWG-Novelle in Kraft getreten. Damit hat der Bundestag die Richtlinie des Europäischen Parlaments über unlautere Geschäftspraktiken vom 11.5.2005 in deutsches Recht umgesetzt.
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2008
Zu Beginn des neuen Jahres wird es ein völlig neues Vergütungssystem für Kassenärzte (Vertragsärzte) geben. Mit den Beschlüssen des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Neuordnung der vertragsärztlichen Vergütung ab 01. Januar 2009 sind die Rahmenbedingungen der Honorarreform für Kassenärzte (Vertragsärzte) geregelt.
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Auf der Grundlage des Beschlusses des Bewertungsausschusses gem. § 87b Abs. 4 SGB V und des Honorarvertrages zwischen der KV Berlin und den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassenverbänden für das Jahr 2009 erfolgt nunmehr in diesen Tagen von der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin durch Bescheid die Zuweisung des Regelleistungsvolumens für das Quartal I/2009. Nur im geringen Umfang werden zusätzlich Leistungen zum Regelleistungsvolumen vergütet werden.
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Der Zusammenschluss von Krankenhäusern unterliegt der Zusammenschlusskontrolle nach den §§ 35 bis 43 GWB unabhängig davon, ob Behandlungsleistungen für gesetzlich oder privat versicherte Patienten angeboten werden.
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Die Schlusserben aus einem Berliner Testament können erbschaftsteuerliche Freibeträge am Nachlass des erstversterbenden Elternteils nicht dadurch sichern, dass sie mit dem überlebenden Elternteil eine nach dessen Tod zu zahlende Abfindung in Höhe dieser Freibeträge vereinbaren. Das entschied der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 27.06.2007 (II R 30/05, NJW-RR 2007, 1458).
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2007
2006